COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) und Parkinson-Krankheit

Liebe Parkinson-Betroffene und Angehörige in der Region Münsterland/Osnabrück,
 

verschiedene internationale Organisationen und Parkinson-Netzwerke, wie z. B. die „International Parkinson and Movement Disorder Society (MDS)“, haben Stellungnahmen und spezifische Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2 für Patienten mit Morbus Parkinson und atypischen Parkinson-Syndromen veröffentlicht. Wir haben hier die aus unserer Sicht wichtigsten Informationen zusammengefasst.

Gibt es einen Zusammenhang von COVID-19 und Parkinson-Krankheit?

Die „International Parkinson and Movement Disorder Society (MDS)“ betont in ihrer Stellungnahme, dass ein Zusammenhang zwischen COVID-19 und der Parkinson-Krankheit oder anderen Bewegungsstörungen derzeit nicht bekannt ist. Ein erhöhtes Risiko, sich mit dem Coronavirus anzustecken, besteht für Parkinson-Betroffene nicht.

Prinzipiell haben aber Parkinson-Betroffene bei schweren Verläufen von Infektionskrankheiten jeglicher Art, wie z. B. auch der Influenzagrippe, oft mehr Komplikationen, insbesondere wenn Lungenentzündungen auftreten. Dies ist gerade in fortgeschrittenen Krankheitsstadien der Parkinson-Krankheit relevant und gilt auch für Patienten mit atypischen Parkinson-Syndromen, wie Multisystematrophie (MSA) oder Progressive supranukleäre Paralyse (PSP). Bei diesen Patienten besteht aufgrund von krankheitsbedingten Atem- oder Schluckstörungen per se ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Lungenentzündungen.

Es ist außerdem wichtig, sich vor Augen zu führen, dass unser Verständnis von SARS-CoV-2 noch nicht allumfassend ist und erst künftige Daten weitere Einblicke in die Risiken für Parkinson-Betroffene bieten können.

Das Robert Koch Institut informiert auf einer Webseite über Personengruppen, die nach bisherigen Erkenntnissen ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben.

Müssen Patienten mit Morbus Parkinson oder atypischen Parkinson-Syndromen besondere Maßnahmen ergreifen?

Grundsätzlich müssen Parkinson-Betroffene keine besonderen Maßnahmen ergreifen. Wir halten es aber in Übereinstimmung mit der MDS-Stellungnahme für dringend erforderlich, die Bedeutung von Maßnahmen zur Eindämmung des Virus für alle Patienten mit Parkinson und Bewegungsstörungen zu betonen und empfehlen dringend, die allgemeinen Maßnahmen und Vorgaben strikt einzuhalten, um eine Exposition gegenüber dem Virus zu vermeiden. Zusätzlich zu den grundlegenden Empfehlungen an die Allgemeinbevölkerung empfehlen wir, den Austausch mit ihren behandelnden Ärzten für konkrete Empfehlungen zu suchen, die auf ihre individuellen Umstände zugeschnitten sind. Wenn Symptome wie Husten, Fieber, Schnupfen oder Atemnot auftreten, sollte frühzeitig ein Arzt kontaktiert werden.

Das Robert Koch Institut gibt die folgenden Empfehlungen, um sich bzw. seine Mitmenschen bestmöglich vor einer Ansteckung zu schützen (Stand 23.03.2020):

Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen die Husten- und Niesregeln, gute Händehygiene sowie Abstand zu Erkrankten (mindestens 1,5 Meter) auch vor einer Übertragung des neuen Coronavirus. Auch aufs Händeschütteln sollte verzichtet werden. Generell sollten Menschen, die Atemwegssymptome haben, zu Hause bleiben.

Personen, die erkrankt sind, sollten darauf achten, dass sie zum Schutz ihrer Mitmenschen die ungehinderte Freisetzung von Tröpfchen möglichst unterbinden. Dies geschieht z.B. durch Umsetzung der bekannten Hustenregeln oder durch eine physische z.B. textile Barriere (z.B. eines Mund-Nasen-Schutzes). Dabei ist unbedingt zu beachten, dass die anderen oben genannten Maßnahmen nicht vernachlässigt werden.

FAQ des Robert Koch Institutes

Wie soll ich mit meinen Arztterminen und meinen Terminen mit Therapeuten (Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie) umgehen?

Arzttermine, für die keine unmittelbare medizinische Notwendigkeit besteht, sollten verschoben werden. Wenn Sie gesundheitliche Bedenken haben, rufen Sie Ihren behandelnden Arzt an, bevor Sie die Praxis aufsuchen. Wenn sie eine neue Verschreibung von Parkinson-Medikamente benötigen, sollte Sie rechtzeitig ihren behandelnden Arzt telefonisch kontaktieren, um ein neues Rezept zu erhalten. Rezepte sollten Ihnen nach Möglichkeit per Post übersandt werden.

Trotz der immensen Bedeutung der aktivierenden Therapien für Parkinson-Betroffene, schließen wir uns in der aktuellen Situation den Empfehlungen des Luxemburger Parkinsonnetz an: Sie sollten derzeit die Termine in der Praxis ihrer Therapeuten nicht wahrnehmen, sondern sich telefonisch beraten lassen, welche Übungen Sie anstatt dessen zu Hause absolvieren können. Sollte ein Praxisbesuch unumgänglich sein, erkundigen Sie sich vorher telefonisch über die Schutzmaßnahmen vor Ort. Weil sämtliche physischen Kontakte zu anderen Menschen vermieden werden sollten, raten wir, aktuell auch keine Hausbesuche zu vereinbaren oder die Frequenz von Hausbesuchen auf ein Minimum zu reduzieren und stattdessen mit den Therapeuten ein Heimübungsprogramm zu besprechen.

Parkinsonnetz Münsterland+

Zur Optimierung der multidisziplinären Versorgung bei Menschen mit Parkinson und deren Angehörigen

Im Mai 2018 hat sich nach rund einjähriger Vorbereitungsphase das Parkinsonnetz Münsterland+ offiziell gegründet. Der Zusammenschluss im PNM+ besteht aus Experten verschiedener, am Versorgungsmanagement von Menschen mit der Parkinson-Krankheit beteiligten Fachgruppen sowie Betroffenen und Angehörigen. Dazu gehören u.a. Neurologen, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Logopäden, Pflegende und Apotheker.

Gemeinsam hat sich das Netzwerk folgenden Zielen verschrieben:

  • Durch Vernetzung und Austausch die Versorgung von Menschen mit Parkinson koordiniert, patientenorientiert und individuell zu gestalten.
  • Durch Bildung eines interdisziplinären Versorgungsteams die Expertise aller Fachgruppen zu bündeln.
  • Durch Austausch und gezielte Maßnahmen wie Weiterbildungen den Wissensaufbau zu fördern.

    Die Parkinson-Krankheit tritt bei Betroffenen individuell sehr unterschiedlich und multidimensional auf. Daher stellt die Erkrankung eine besondere Herausforderung für Patienten, deren Angehörige wie auch Ärzte und andere medizinische Experten dar. Eine frühe Diagnose und die darauf folgende medizinische Versorgung im Verlauf der Erkrankung sind komplex. Das Parkinsonnetz Münsterland+ (PNM+) will zukünftig mit allen Beteiligten genau hier ansetzen: durch abgestimmte Standards und einen verbesserten Informationsfluss.

    Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im Video-O-Ton zur Bedeutung des Parkinsonnetzes Münsterland+

    Mehr Infos

    Politische Schirmherrschaft

    „Versorgungsnetze wie das Parkinsonnetz Münsterland+ haben Vorbildcharakter. Denn eine stärkere Vernetzung der Fachkreise führt zu einer besseren berufsgruppenübergreifenden Kommunikation. Diese ist für eine Verbesserung der Patientenversorgung bei schweren chronischen Erkrankungen wie Parkinson entscheidend.“

    Maria Klein-Schmeink
    Bundestagsabgeordnete, WK Münster und Schirmherrin des Parkinsonnetz Münsterland+
    Gesundheitspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

    Hintergrund: Parkinson in Deutschland


    Unter den neurodegenerativen Erkrankungen ist die Parkinson-Krankheit die zweithäufigste nach der Alzheimer-Krankheit. In Deutschland leben ca. 300.000 Menschen mit Parkinson. Die Patientenzahlen steigen jährlich um 15.000 Neuerkrankungen. Die Inzidenz und Prävalenz steigen in höherem Alter. Damit kommt Parkinson bei schätzungsweise 1% der über 60-Jährigen in Deutschland vor. Heruntergebrochen auf die Einwohnerzahlen ist davon auszugehen, dass ca. 40.000 Menschen in Nordrhein-Westfalen von Parkinson betroffen sind und fast 5.000 Menschen im Münsterland. Über-, Unter- und Fehlversorgung sind geläufige Begriffe – auch bei der Parkinson-Krankheit. Sowohl in der Politik als auch in der Medizin wird in vielen Bereichen daran gearbeitet, diese zu minimieren. Der häufig geringe Vernetzungsgrad unter Experten in der Versorgung kann viele Folgen haben: u.a. nicht optimierte Lebensqualität für Patienten, und ineffizienter Ressourceneinsatz.

    Aufbau und Arbeitsweise des PNM+


    Noch ist das PNM+ ein loser Zusammenschluss interessierter Institutionen und Individuen. Im Rahmen des Netzwerkaufbaus wird derzeit eine Kooperationsvereinbarung als Basis der Zusammenarbeit inkl. Arbeitsprinzipien, Rechten und Pflichten erstellt.
    Die Partner des PNM+ treffen sich quartalsweise zu einem Plenumstreffen, um aktuelle Themen zu diskutieren und Entscheidungen hinsichtlich der laufenden wie auch weiteren Projekte zu treffen.
    Themenbezogen haben sich daneben 12 Arbeitsgruppen gebildet, die interdisziplinär Projekte des PNM+ schwerpunktbezogen umsetzen.

    Die Arbeitsgruppen im Überblick:

    • AG Angehörige
    • AG Aufklärung/Edukation
    • AG Ergotherapie
    • AG Hilfsmittel
    • AG Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
    • AG Logopädie + Ernährung
    • AG Medikamentenmanagement
    • AG Neue Technologien
    • AG Parkinson und Sport
    • AG Physiotherapie
    • AG Psychologische Aspekte
    • AG Schlaf und andere nicht-motorische Symptome
    • AG Versorgungsstrukturen

    In der ersten Phase wird der Aufbau des Versorgungsnetzes von der AbbVie Deutschland GmbH & Co. KG unterstützt.

    Teilnehmer des PNM+

    Angehörigenberatung

    • Universitätsklinikum Münster
      • Sandra Großmann
      • Liane Janssen

    Apotheker

    • Dorf-Apotheke, Bottrop-Kirchhellen
      • Antje Altekruse
    • Pharmaxi-Apotheke am Baumgarten, Steinfurt
      • Susanne Erzkamp
    • Elefanten-Apotheke, Steinfurt
      • Olaf Rose

    Ergotherapie

    • Universitätsklinikum Münster
      • Matthias Allewelt
      • Margarete Berg
    • TheraNet GmbH, Telgte
      • Marc Bischoff
    • Ergowelt – rheine Praxis für Ergotherapie, Rheine
      • Gabi Castro de la Rosa
    • Therapieraum Humboldtplatz, Rheine
      • Anna de Kruif, geb. Wiesch
      • Hallah Hammondeh
    • Ergotherapiepraxis Fleischer, Münster
      • Michael Fleischer
      • Ulrike Sieker
    • Therapiepraxis Haase, Münster
      • Heike Haase
      • Helena Michajlow
    • Herz-Jesu-Krankenhaus Hiltrup GmbH, Münster
      • Laura Mühlenstrodt
    • Therapiezentrum Poerschke, Ibbenbüren
      • Thomas Poerschke
    • Praxis für Ergotherapie Brigitta Schmücker. Münster
      • Brigitta Schmücker
    • Salvea Therapiezentrum Klinik Maria Frieden Telgte
      • Mares Woltering

    Logopädie

    • Praxis für Logopädie Autering, Lüdinghausen
      • Reinhild Autering
    • TheraNet GmbH, Telgte
      • Birgit Beckmann
    • Praxis für Logopädie Ina Benning, Gescher
      • Ina Benning
    • Praxis für Logopädie Dirk Sieling, Münster
      • Annette Graf
    • Schule für Logopädie des UKM, Münster
      • Helga Breitbach-Snowdon
    • Logopädische Praxisgemeinschaft Susanne Büning – Andrea Bremer, Münster
      • Andrea Bremer
      • Susanne Büning
    • Klinikum Osnabrück GmbH
      • Rabea Brüwer
      • Lena Hollah
    • Christophorus Kliniken GmbH, Dülmen
      • Carolin Büscher
    • Universitätsklinikum Münster
      • Sigrid Ahring
      • Lisa-Marie Hufelschulte
    • Zentrum für ambulante Rehabilitation GmbH, Münster
      • Dunya Ejeilat
      • Hannah Knop
    • Praxis für Logopädie Frank Gantefort & Roland Noack, Borken
      • Frank Gantefort
      • Roland Noack
    • Praxen für Logopädie und integrative Lerntherapie Stefan Warych, Münster
      • Katharina Gedike
      • Elisabeth Otto
      • Stefan Warych
    • Norman Hauck – Praxis für Logopädie, Münster
      • Norman Hauck
      • Kerstin Uppenkamp
    • Therapiezentrum Poerschke, Ibbenbüren
      • Leonie Kizinna
      • Laura Schnieder
    • Praxis für Logopädie und Lerntherapie Elisabeth Kneifel, Lüdinghausen
      • Elisabeth Kneifel
    • Praxis für Logopädie Ilma Koop, Münster
      • Ilma Koop
    • Sprachwelt Logopädie, Rheine
      • Sabrina Krouß
    • Praxis für Logopädie Lübbe, Münster
      • Dorthe Lübbe
    • Logopädische Praxisgemeinschaft Ruhmekorb – Schuite, Rheine
      • Helga Rühmekorb
      • Gerlanda Schuite
    • Praxis für Logopädie am Herz-Jesu-Krankenhaus Hiltrup, Münster
      • Julia Schwarze
    • Logopädische Praxis Thalmann-Holthaus, Ibbenbüren
      • Klaus Thalmann-Holthaus
    • Praxis für Logopädie und Lerntherapie Vaerst, Steinfurt
      • Cordelia Vaerst
    • provalea - Praxis für Logopädie in Münster
      • Katrin Weyer
    • Therapieraum Humboldtplatz, Rheine
      • Rebecca Wilmsen
    • Logopädische Praxisgemeinschaft "Das Sprachhaus", Steinfurt
      • Petra Zander

    Neurochirurgie

    • Universitätsklinikum Münster
      • Nils Warneke

    Neurologie

    • Klinikum Ibbenbüren
      • Florian Bethke
      • Stephan Jostarndt
      • Julian Pengu
    • Neurologie am Ludgeriplatz, Münster
      • Stefan Bischofs
      • Andreas Niebuhr
    • Gemeinschaftspraxis Böckenholt & Ritter – Fachärzte für Neurologie, Münster
      • Sven Böckenholt
      • Martin Ritter
    • Universitätsklinikum Münster
      • Inga Claus
      • Anna Heidbreder
      • Paul Muhle
      • Romina Stenzel
      • Tobias Warnecke
    • Überörtliche Gemeinschaftspraxis Hense, Dietz, Cornelius; Emsdetten
      • Beate Cornelius
      • Maik Dietz
      • Dieter Hense
    • Gemeinschaftspraxis Neurologie/Psychiatrie im Tor zur Marktallee Rickert, Enck, Jansen; Münster
      • Gideon Enck
    • Praxis Dr. med. Frank Siebecker - Facharzt für Neurologie, Telgte
      • Sarah Eschkötter
      • Doris Kücker
      • Frank Siebecker
    • Dialogo Praxis für Logopädie, Münster
      • Clemens Hagemeyer
    • Klinik Maria Frieden Telgte
      • Svenja Happe
      • Birgit Kammer-Suhr
    • Praxis für Neurologie Dr. med. Christoph Jungeblut, Lüdinghausen
      • Christop Jungeblut
    • Augustahospital Ahholt, Isselburg
      • Marina Moeggenborg
    • Klinikum Osnabrück GmbH
      • Michael Nagel
      • Florian Stögbauer
    • Herz-Jesu-Krankenhaus Hiltrup GmbH, Münster
      • Michael Ohms
      • Christoph Aufenberg
    • Christophorus Kliniken, Dülmen
      • Pablo Perez-Gonzalez
      • Conny Schulte
      • Simone Wesbauer
    • Zentrum für ambulante Rehabilitation GmbH, Münster
      • Martin Schindler
    • Praxis Neurologie am Markt Bocholt
      • Marcus Wolzik-Großmann

    Neuropsychologie

    • Universitätsklinikum Münster
      • Andreas Johnen
    • Herz-Jesu-Krankenhaus Hiltrup GmbH, Münster
      • Hubertus Lohmann
    • Christopheros Kliniken GmbH, Dülmen
      • Jeannette Overbeck

    Pflege

    • Klinikum Osnabrück GmbH
      • Isabell Hammer
      • Tanja Jung
    • Christophorus Kliniken GmbH, Dülmen
      • Nadine Kleen
    • reah team Perick GmbH – Ihr Sanitätshaus, Steinfurt
      • Karen Krümpel
    • Herz-Jesu-Krankenhaus Hiltrup GmbH, Münster
      • Sabine Grauthoff
      • Simone Merschhoff
      • Carolin Stöber
    • Universitätsklinikum Münster
      • Anna-Lena Schwake
      • Heike Verwolt

    Pharmazeutische Unternehmen

    • AbbVie Deutschland GmbH & Co. KG
      • Uwe Greife
      • Christoph Hagenlocher
      • Patricia Karasch
      • Thomas Klein
      • Johannes Schura
      • Julia Stern
    • UCB Pharma GmbH
      • Susan John

    Physiotherapie

    • Universitätsklinikum Münster
      • Jana Bartuszewitz
      • Lena Frenz
      • Dirk Robrecht
      • Isabell Stickdorn
    • Krankengymnastik Heike Ziemann, Nottuln
      • Lena Brochtrop
      • Heike Ziemann
    • Therapieraum Humboldtplatz, Rheine
      • Andrea Büskens
    • Zentrum für ambulante Rehabilitation GmbH, Münster
      • Luisa Lewe
    • City Physio Rheine
      • Vanessa Dortmann
      • Daniela Hergemöller
    • Herz-Jesu-Krankenhaus Hiltrup GmbH, Münster
      • Judith Elltiott
      • Alexander Geißler
      • Katrin Hembeck, geb. Wewel
    • TheraNet GmbH, Telgte
      • Petra Jüttner
    • Salvea Therapiezentrum Klinik Maria Frieden Telgte
      • Ralf Schipp
    • Praxis für Physiotherapie petervoß + team, Münster
      • Peter Voß

    Rehabilitation & Sanitätshaus

    • reha team Perick GmbH - Ihr Sanitätshaus, Steinfurt
      • Andreas Bente
      • Jürgen Perick
    • Grenzland Sanitätshaus GmbH, Ahaus
      • Stephan Berendsen
      • Karin Wilgenbusch
    • Zentrum für ambulante Rehabilitation GmbH, Münster
      • Silke Bimberg

    Technologische Unternehmen

    • Global Kinetics Coporation (GKC)
      • Gertjan Wilpshaar

    Telemedizin

    • Universitätsklinikum Münster
      • Jan Wohlmann

    Aktuell laufende PNM+ Projekte


    Regionale Handlungsempfehlungen entlang des Versorgungspfades als Unterstützung für eine abgestimmte, versorgungsoptimierende, parkinsonspezifische Versorgungskette (interdisziplinär)
    • Symptombasierte Therapieempfehlungen (evidenzbasiert)
    • Informationsmanagement an Schnittstellen (z.B. bei Überweisungen)
    Parkinson-Pass (Arbeitstitel)
    • Dokumentationsmappe für versorgungsrelevante Informationen inkl. Versorgungshistorie (Verbleib beim Patienten)
    • Relevante Informationen für Leistungserbringer/relevante Akteure einsehbar(Patientenentscheidung)
    Organisation und Umsetzung von parkinsonspezifischen Weiterbildungen

    Teilnehmer im PNM+ werden

    Teilnehmen können alle an der Versorgung von Parkinson-Patienten Beteiligte, beispielsweise:

    • Ärzte (wie Neurologen, Allgemeinmediziner, Neuro-, Psychologen, Orthopäden)
    • Therapeuten (bspw. aus Logopädie, Physiotherapie, Ergotherapie, Psychotherapie)
    • Parkinson Nurses, Pflege und Reha (ambulant, stationär)
    • Patientenvertretungen und Angehörigenberatung
    • Apotheker
    • Sanitätshäuser
    • Pharmazeutische Unternehmen

    Folgende Eintrittskriterien sind zu beachten:

    • Versorgungsstandort im erweiterten Raum Münsterland
    • Qualifikation in der Parkinson Behandlung
    • Einreichen eines Motivationsschreibens mit Antworten auf folgende Beispielfragen an pnmplus(at)­ukmuenster(dot)­de:
      • Erwartungen: Was erwarten Sie vom Parkinsonnetz Münsterland+?
      • Motivation: Was ist Ihr Mehrwert durch die Vernetzung?
      • Qualifikation: Erfahrungen mit Parkinson

    Informationen für Parkinson-Patienten


    Mit dem Aufbau des Versorgungsnetzes und dem kontinuierlichen interdisziplinären Erfahrungsaustausch zwischen den Partnern strebt das Parkinsonnetz Münsterland+ eine stete Verbesserung der Versorgung an. Damit fließen die neu gewonnen Erkenntnisse automatisch in Ihre Behandlung mit ein – Sie als Patient müssen hierfür nichts tun. Aber Sie können sich beteiligen: Wenn Sie in Behandlung bei mindestens einem der PNM+ Teilnehmer sind, schreiben Sie sich im Netzwerk ein.

    Welche Vorteile hat die Eintragung ins Parkinsonnetz Münsterland+?

    • Neue Materialien, die im PNM+ für Sie zur Unterstützung des Managements Ihrer Erkrankung entwickelt werden, bekommen Sie per Post nach Hause.
    • Das PNM+ besteht aus engagierten Versorgern aus der Region Münsterland, die sich regelmäßig in Bezug auf Parkinson austauschen, weiterbilden und gemeinsam Versorgungsstandards definieren. Hierdurch soll eine bestmögliche Lebensqualität für Parkinsonpatienten erreicht werden.
    • Bei Evaluationen, Befragungen und wissenschaftlichen Projekten des PNM+ werden Sie angeschrieben und können sich aktiv einbringen.
    • Die Teilnahme ist für Sie kostenlos.

    Wie können Sie sich im Parkinsonnetz Münsterland+ registrieren?

    Sie sind Parkinson-Patient und werden im Raum des erweiterten Münsterlandes von mindestens einem der Teilnehmer des Parkinsonnetzes Münsterland+ behandelt: Dann fragen Sie einen der PNM+ Teilnehmer nach dem Registrierungsbogen. 

    Downloads für Parkinson-Patienten

    Das nachfolgende Dokument enthält die Einwilligungs- und Datenschutzerklärung für Patienten, die sich beim Parkinsonnetz Münsterland+ registrieren möchten. Wir bitten Sie, das Dokument im Rahmen der DSGVO ausführlich zu lesen, ehe Sie den Registrierungsbogen abgeben.

    Datenschutz- und Einwilligungserklärung für Patienten des Parkinsonnetz Münsterland+

     
     
     
     

    Kontakt

    Parkinsonnetz Münsterland+
    Prof. Dr. med. Tobias Warnecke
    Oberarzt
    Facharzt für Neurologie
    pnmplus(at)­ukmuenster(dot)­de

    Bildversand ans UKM

    Akkreditierung

    Mitglied im WTZ Netzwerkpartner Münster